Das war das Frühjahrstreffen 2022 in Regensburg

Nach zwei vergeblichen Anläufen war die Erleichterung groß, dass das diesjährige Frühjahrstreffen tatsächlich stattfinden konnte. In Regensburg wurden dann den etwa 30 Teilnehmern einige wenige Regentropfen am Freitag und danach viel Sonne und hochsommerliche Temperaturen beschert.

Die Besichtigung der Thurn und Taxis Hofbibliothek am Freitag war sicherlich einer der Höhepunkte. Deren Leiter, Dr. Peter Styra, hatte für uns den Bibliothekssaal geöffnet, und wir haben eine Menge gelernt über die Geschichte der Hofbibliothek und des Archivs sowie über den Plan, im Laufe des Jahres alle inzwischen digitalisierten Bücher und Dokumente zugänglich zu machen.

Die Mitgliederversammlung am Samstag verlief sehr harmonisch, und nach dem daran anschließenden Fachprogramm konnten alle auf einen insgesamt entspannten „Arbeitstag“ zurückblicken. Gefreut hat uns der Besuch von Karl Bauer aus Regensburg, der ganz am Schluss dann auch noch mit der Kobold-Medaille ausgezeichnet wurde, zu deren Überreichung Joseph Bauer, der Vorsitzende von INFLA Berlin, extra aus München gekommen war.

„Leerer Beutel“ ist der Name des Gebäudekomplexes, in dem das Tagesprogramm stattfand. Dort gibt es auch eine Städtische Galerie und ein Kino. Und ein Restaurant gleichen Namens, in dem dann der Festabend stattfand. Dieser war sicherlich der kulinarische Höhepunkt und ein Abend, den alle genossen haben.

Und so ging am Sonntag entweder mit dem zeitigen Antritt der Rückreise oder Aktivitäten in Regensburg wie einer Schiffsfahrt zur Walhalla das diesjährige Frühjahrstreffen zu Ende.

Thomas Höpfner

Unser Hotel

Eins der Ziele des Rahmenprogramms

Auf dem Weg zur Hofbibliothek
von Thurn & Taxis

Das Zentralarchiv von Thurn & Taxis ist der Traum jedes Postgeschichtlers

Vor Beginn der Mitgliederversammlung

Ehrung von H. Schwoon für 25 Jahre Mitgliedschaft

Ehrung von H. Lange für 25 Jahre Mitgliedschaft

Ehrung von Dr. Brinkmann für 50 Jahre Mitgliedschaft

Entspannung zwischen Versammlung
und Vorträgen bei einem Imbiss

Intensiver Austausch zwischen den Mitgliedern

Ehrung des Referenten Dr. Joachim Helbig

Verleihung der Kobold-Medaille durch
den Infla-Vorsitzenden Joseph Bauer
an Karl Bauer, Regensburg

Postgeschichte live in Ulm vom 27. bis 29. Oktober 2022

Liebe Freunde der Postgeschichte,

in Riesenschritten haben wir es geschaft, den Wettbewerb „Postgeschichte live“ an den Start zu bringen. Jetzt stehen die neuen Anmeldeunterlagen und Teilnahmebedingungen zur Verfügung, und das heißt, dass ab sofort die Anmeldung von Exponaten möglich ist. Die für den PGL 2020 angemeldeten Aussteller wurden von Cristina Steinfeld (Messe Sindelfingen) bereits per Email kontaktiert (mit Ausnahme der Mitglieder der Belgischen Akademie, die auf anderem Weg angesprochen wurden).

Bitte machen Sie sich mit den Anmeldeunterlagen und Teilnahmebedingungen vertraut. Folgende Änderungen sollen hier besonders erwähnt werden.
– die Rahmengebühren haben sich gegenüber dem PGL Wettbewerb 2020 geändert
– die bisherigen Klassen 4.3 und 4.4 sowie 4.5 und 4.6. wurden zusammengefasst
– die Literaturklasse entfällt, dafür wird der DASV Literaturpreis ausgeschrieben

Diejenigen, die sich für den DASV Literaturpreis anmelden wollen, werden ebenfalls gebeten, das Anmeldeformular auszufüllen und unterschrieben einzureichen. Bitte hier den Punkt 8 der Ausstellungsbedingungen zur Kenntnis nehmen.

Die Bewertung der Exponate erfolgt auch in diesem Jahr durch ein bewährtes internationales Jury-Team. Bitte beachten Sie den Anmeldeschluss am 15. Juli 2022. Die Benachrichtigung über die Annahme der Exponate erhalten Sie spätestens Ende Juli.

Für weitere Fragen oder bei individuellem Unterstützungsbedarf wenden Sie sich bitte an Cristina Steinfeld von der Messe Sindelfingen, Email cristina.steinfeld@messe-sindelfingen.de

Anmeldeunterlagen PGL 2022

Alles Gute und auf ein Wiedersehen spätestens im Oktober in Ulm!

Thomas Höpfner
DASV-Vizepräsident

Lindenstraße 29 – 85661 Forstinning – Germany
Phone +49 (0)8121 253880
mobil +49 (0)157 73936477
t.hoepfner@t-online.de

2. DASV Tag der Postgeschichte

Der Deutsche Altbriefsammler Verein (DASV) hat am 19.3.22 den ersten „Tag der Postgeschichte“ abgehalten, und diejenigen, die dabei waren, haben sich durchweg positiv geäußert. Falls jemand die Vorträge verpasst hat oder sie sich noch einmal „zu Gemüte führen“ will, findet sie jederzeit auf der DASV Homepage.

Jetzt ist es an der Zeit, auf den zweiten „DASV Tag der Postgeschichte“ einzustimmen, der am 11.6.22 erneut von 15.00 bis 18.00 Uhr stattfinden wird. Unser Partner ist diesmal die Philatelistische Bibliothek Hamburg, die selber eine ganze Reihe von sehr interessanten Zoom Vorträgen im Programm hatte. Die Partnerschaften wollen wir fortsetzen und sind jederzeit offen, mit Vereinen, Arbeitsgemeinschaften oder philatelistischen Instutionen darüber zu reden.

Hier ist das Programm am 11.6.22:
– Rainer Fuchs, Die Postverbindungen durch Syrisch-Irakische Wüste ab dem 19. Jahrhundert bis ca. 1912
– Heinrich Mimberg, Fahrpost via Bremen nach Nordamerika
– Hans-Joachim Schwanke (Philatelistische Bibliothek Hamburg), Das Hamburgische Amt Ritzebüttel

Zum dritten Vortrag sei der Hinweis erlaubt, dass im DASV Rundbrief Mai 2014 eine Abhandlung zu diesem Thema enthalten ist (Die Entwicklung des Postwesens in Ritzebüttel und Cuxhaven bis 1867, Seite 127 ff).

Hier die Einwahldaten für die Zoom Videokonferenz
Thema: DASV – Tag der Postgeschichte
Uhrzeit: 11. Juni.2022 03:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/89669536933?pwd=U2l1Vk5ua1B1QnptRzJLczlvVy8rUT09
Meeting-ID: 896 6953 6933
Kenncode: 025957

Wir wollen im laufenden Jahr noch zwei weitere Male den „DASV Tag der Postgeschichte“ im September und Dezember abhalten. Die genauen Termine werden wir möglichst frühzeitig bekanntgeben.

Schöne Frühlingstage allerseits und bis bald am 11.6.22!

Thomas Höpfner
DASV-Vizepräsident

Lindenstraße 29 – 85661 Forstinning – Germany
Phone +49 (0)8121 253880
mobil +49 (0)157 73936477
t.hoepfner@t-online.de

 

Fortsetzung der Briefmarkenbörse Sindelfingen / Postgeschichte live in Ulm vom 27. bis 29. Oktober 2022

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Postgeschichte,

endlich ist es soweit und wir können mit der ersehnten Information an die Öffentlichkeit:

Es war ein langer Weg voller Hoffnung und Bangen, geprägt von hohem Engagement derer, die auf die gute Sache Einfluss nehmen wollten und sich letztlich auch erfolgreich einbringen konnten. Dem ersten Schock folgten intensive Bemühungen, die wichtigste regelmäßig wiederkehrende philatelistische Großveranstaltung im deutschsprachigen Raum – die Briefmarkenbörse Sindelfingen inklusive der „Postgeschichte live“ – fortsetzen zu können und zwar genau in dem Format wie wir es alle so schätzen und gewohnt sind.

Genau so wird es passieren, nach Veräußerung der Messehalle in Sindelfingen nur eben an einem anderen Ort und zwar schon in diesem Jahr vom

27. bis 29. Oktober 2022
in der Messehalle Ulm, 89073 Ulm, Böfinger Str. 50.

Viele Dinge müssen noch auf dem Weg gebracht werden, doch kann ich Ihnen versichern, dass die Veranstaltungen der „Postgeschichte live“ in gewohnter Manier stattfinden werden. Der DASV wird sich in Ulm mit einem ansprechenden Stand präsentieren. Um die beliebten Abendveranstaltungen werde ich mich wie üblich persönlich kümmern.

Für den nichtkommerziellen Bereich hat der Landesverband Südwest die organisatorische und finanzielle Verantwortung übernommen. In diesem Zusammenhang gilt es den Vorsitzenden des LV Südwest Dieter Schaile hervorzuheben und ihm zu danken. Bei Dieter Schaile liefen absprachegemäß die Fäden zusammen, sein Engagement hat letztlich die Grundlage für einen Fortbestand der „Postgeschichte live“ geboten.

Die Gesamtverantwortung für die Belange der „Postgeschichte live“ wird von nun an in meinen Händen liegen. Maßgeblich wird mir dabei in erster Linie DASV-Vizepräsident Thomas Höpfner zur Seite stehen, der sich insbesondere um die Jury, aber auch gemeinsam mit mir um den Ausstellungswettbewerb kümmern wird. Weitere Verantwortlichkeiten gilt es noch festzulegen.

Der Neuanfang wird Veränderungen bringen sowohl für die Ausgestaltung der verschiedenen Ausstellungsklassen des Wettbewerbs um die begehrten Posthörner der „Postgeschichte live“ wie auch für die Besetzung der diesbezüglichen Jury. Das hat auch mit Kosten zu tun, die es in Zukunft schlicht und ergreifend zu refinanzieren gilt.

Lassen Sie und die Chance nutzen, der „Postgeschichte live“ wie auch der Briefmarkenbörse eine Zukunft in Ulm zu geben – es liegt an uns allen und an jedem Einzelnen.

Merken Sie sich also bitte den Termin am gewohnten letzten Oktoberwochenende unbedingt schon heute vor und unterstützen Sie uns durch Ihre persönliche Teilnahme am neuen Messestandort in Ulm, der an Attraktivität den bisherigen Standort in Sindelfingen übertreffen dürfte.

Herzliche Grüße,

Ihr Klaus Weis

DASV Frühjahrstagung 2022 in Regensburg

Liebe DASV Mitglieder

Diejenigen, die den neuesten Rundbrief bereits erhalten haben, werden vielleicht die Ankündigung unseres nächsten Frühjahrstreffens gesehen haben. Dieses ist jetzt der dritte „Anlauf“, und wir wollen hoffen, dass wir es vom 24. bis 26. Juni 2022 in Regensburg abhalten können. Bitte entnehmen Sie die Details der anhängenden Info.

Zum Hotel: Uns wurden erneut die Preise von 2020 gewährt. Buchungen sind ab sofort (beim Hotel) möglich und bis 13.5.2022 garantiert. Es wäre hilfreich, das ausgefüllte Anmeldeformular zusammen mit der Buchung einzusenden.

Im Programm ist neben der Mitgliederversammlung der Besuch der Fürst Thurn und Taxis Hofbibliothek am 24. Juni ein Höhepunkt. Auch beim Fachprogramm gibt es einen Fokus auf Thurn und Taxis und deren Postgeschichte. Daneben bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zur Gestaltung des Rahmen- und alternativen Programms. Die anhängende Info soll bei der Auswahl und Organisation helfen.

Es wäre toll, wenn möglichst viele von Ihnen nach Regensburg kommen.

DASV Frühhjahrstagung Regensburg 2022 v311221

Bis dahin alles Gute!

Thomas Höpfner
DASV-Vizepräsident

Lindenstraße 29 – 85661 Forstinning – Germany
Phone +49 (0)8121 253880
mobil +49 (0)157 73936477
t.hoepfner@t-online.de

DASV startet „Tag der Postgeschichte“

Der Deutsche Altbriefsammler Verein (DASV) hatte sich Ende 2021 vorgenommen, im kommenden Jahr eine Serie von Präsentationen per Zoom Videokonferenz zu veranstalten mit dem Titel „Tag der Postgeschichte“. Dies soll nicht nur ein Ausgleich für momentan ausfallende Live Veranstaltungen sein, sondern ein erweitertes Angebot für alle postgeschichtlich Interessierten in einem mittlerweile zeitgemäßen und breit angenommenen Format. Bei den Präsentationen wird es einen „bunten Strauß“ von postgeschichtlichen Themen geben, die nicht zu speziell oder akademisch sind.

Jetzt ist es soweit! Am 19. März wird von 15.00 bis 18.00 Uhr der erste „DASV Tag der Postgeschichte“ stattfinden. Als Partner konnten wir die Vindobona, Wien, gewinnen, die einen der Vorträge beisteuert. Übrigens wollen wir auch zukünftig den „DASV Tag der Postgeschichte“ in Partnerschaft mit einem Verein, einer Arbeitsgemeinschaft oder einer philatelistischen Institution durchführen.

Hier ist das Programm am 19.3.22:

– Björn Rosenau, Desinfektion von Postsendungen in Deutschland – Teil 1 Überblick (17. Jahrhundert bis heute)
– Lars Böttger, Die ersten Dampfschiffe auf dem Atlantik (1838 – 1851)
– Wolfgang Schubert (Vindobona), Rekommandationsstempel von Österreich 1806-1889.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir wollen im laufenden Jahr den „DASV Tag der Postgeschichte“ an weiteren drei Terminen abhalten. Diese werden wir möglichst frühzeitig bekanntgeben.

Einwahldaten für die Zoom Videokonferenz
Thema: DASV – Tag der Postgeschichte
Uhrzeit: 19.März.2022 03:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/85235667034?pwd=NGRpeFpSZU9abHEyRm1KMnFlQ0k0Zz09
Meeting-ID: 852 3566 7034
Kenncode: 588101

Vereine und Arbeitsgemeinschaften, die sich beteiligen möchten, können sich gerne bei uns melden.

Thomas Höpfner

Die „Postgeschichte live“ in Sindelfingen – wie geht es weiter?

In der Zwischenzeit dürften annähernd alle DASV-Mitglieder darüber informiert sein, dass die Veranstaltungen der „Postgeschichte live“ nicht mehr in Sindelfingen werden stattfinden können. Einschneidende verkehrstechnische Veränderungen haben neben den Auswirkungen der Corona-Krise dazu geführt, dass sich die Messe Sindelfingen zur Veräußerung der Messehalle entschlossen hat.

Diese Nachricht hat uns alle geschockt. Doch ist das gleichbedeutend mit dem Aus für unsere geliebten, traditionsträchtigen und hochklassigen Veranstaltungen?

Dafür gibt es Stand Ende Dezember 2021 keinerlei Anzeichen. Quellen aus erster Hand zufolge plant die Messe Sindelfingen weiterhin Präsenzmessen – auch die Internationale Briefmarkenbörse. Die bislang maßgeblich Beteiligten sondieren neue Standorte, Planungen und Gespräche laufen. Wir sind zuversichtlich, dass Lösungen für eine Fortführung der „Postgeschichte live“ gefunden werden.

Der geschäftsführende Vorstand des DASV wird im Zusammenwirken mit weiteren einflussreichen Personen jedenfalls alles in seiner Macht Stehende tun, dass das „Mekka der Postgeschichte“ dann eben an einem anderen Standort seinen Platz finden wird und die gewohnten Veranstaltungen weiterhin stattfinden können.

Ihr

Präsident des Deutschen Altbriefsammler-Vereins e.V.

Präsidenten-Symposium am 29. Oktober 2021

Mit einem außergewöhnlichen Programm lädt der Deutsche Altbriefsammler-Verein (DASV) am 29. Oktober von 14.30 Uhr bis ca. 18.15 Uhr zu einer Premiere: dem ersten Online-Symposium der „Postgeschichte Live“. Im Jubiläumsjahr des 80-jährigen Bestehens dürfen sich die Mitglieder des DASV sowie alle Freunde der Postgeschichte auf außergewöhnliche Einblicke in spannende Themen freuen, die via ZOOM-Online-Meeting präsentiert werden. Die Referenten sind allesamt bekannte Größen der Philatelie und amtierende oder ehemalige Präsidenten und Vorsitzende bedeutender philatelistischer Vereinigungen. „Das gab es wirklich noch nie. Und das sollte man sich nicht entgehen lassen“, so DASV-Präsident Klaus Weis.

Der Deutsche Altbriefsammler-Verein präsentiert traditionell das Programm des Wettbewerbs „Postgeschichte live“ bei der Internationalen Briefmarkenbörse in Sindelfingen. „Und als Sindelfingen leider abgesagt werden musste, war für uns klar, dass ‚Postgeschichte live‘ online stattfindet.“ Anlässlich des Jubiläums hat sich der DASV dafür dieses einmalige Vortrags-Format einfallen lassen, das als „Präsidenten-Symposium“ der „Postgeschichte live“ 2021 in die Geschichte eingehen wird. Das Programm lockt mit erstklassigen Vorträgen, die man nicht verpassen sollte!

Freitag, 29. Oktober 2021, 14.30 bis 18.15 Uhr per „Zoom“-Konferenz

Link für das Präsidenten-Symposium:

https://us02web.zoom.us/j/87473129146?pwd=YlZyNVVpQ0ZPRjFZS3hjRjlXaENoUT09

14.30 – 14.45 Uhr Begrüßung und Eröffnung Klaus Weis / Peter Platz
14.45 – 15.15 Uhr „Als Napoléon Europa seinen Stempel aufdrückte die Franzosen in Lübeck 1806–1814“ Chris King, RDP, ehem. Präsident er Royal Philatelic Society London
15.15 – 15.45 Uhr „Fälschungen und Fälscher – ausgewählte Beispiele zu ‚Schnittmengen‘ von Philatelie und Postgeschichte“ Wolfgang Maaßen, RDP, Präsident Association Internationale des Jouratelienalistes Philatéliques
15.45 – 16.15 Uhr „Post aus Zentral-Afrika vor 1880 – Fallstudie: Die Demokratische Republik Kongo (ehem. Kolonie Belgisch-Kongo)“ Patrick Maselis, RDP, Präsident Club de Monte-Carlo de l’Elite de la Philatélie, ehem. Präsident der Royal Philatelic Society London
16.15 – 16.30 Uhr PAUSE
16.30 – 17.00 Uhr „Italien im Spannungsfeld des österreichisch-französischen Postkrieges 1830/31“ Dr. Thomas Mathà, Präsident Association Internationale des Experts en Philatélie
17.00 – 17.30 Uhr „Abenteuer-Philatelie vom Mont-Blanc: 1950–2021 – die Malabar-Princess hat noch nicht alles verraten“ Jean Voruz, Präsident Académie Européenne de Philatélie
17.30 – 18.00 Uhr „Anschlussfahrten nach interkontinentalen Dampfschifflinien zur Beschleunigung der Briefpost von Australien und Neuseeland 1843–1857“ Klaus Weis, Präsident Deutscher Altbriefsammler-Verein
18.00 – 18.15 Uhr Resümee und Verabschiedung Peter Platz / Klaus Weis

80 Jahre DASV – Postgeschichte pur

Zum Jubiläum des Deutschen Altbriefsammler-Vereins gibt es zwei hochkarätige Online-Symposien

Einer der renommiertesten philatelistischen Vereine in Deutschland feiert in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen: Im Juli 1941 wurde die „SAVO – Vereinigung der Altbriefsammler“ aus der Taufe gehoben. 1947 erfolgte die Umbenennung in „Deutscher Altbriefsammler-Verein“ (DASV). Heute zählt der DASV zu den europäischen Spitzenvereinen der Philatelie und zu den bedeutendsten Vereinigungen für internationale Postgeschichte. „Da ist es für uns Ehrensache, dass wir zu unserem runden Geburtstag ganz besondere Veranstaltungen anbieten“, sagt Klaus Weis, Präsident des DASV.

Die Rede ist von zwei hervorragenden Vortragssymposien, die aufgrund der aktuellen Lage rund um das Corona-Virus online per ZOOM durchgeführt werden. „Auch wenn die Inzidenzwerte auf eine zukünftige Normalisierung hoffen lassen, wollten wir doch auf Nummer sicher gehen“, erläutert Klaus Weis. „Wir haben mit internationalen Online-Veranstaltungen gute Erfahrungen gemacht und beispielsweise unsere vergangene Mitgliederversammlung per ZOOM abgehalten.“ Dabei nahmen auch Sammlerinnen und Sammler aus der Schweiz, Belgien, Österreich und den Niederlanden teil. „Dementsprechend freuen wir uns auf eine umfangreiche, internationale Beteiligung bei unseren Online-Symposien im Oktober“, sagt Klaus Weis.

Außergewöhnliche Einblicke in spannende Themen

Das Vortragssymposium „80 Jahre DASV“ findet am Samstag, den 2. Oktober 2021, von 14 Uhr bis ca. 17.45 Uhr statt. Das Programm bietet nicht nur für Freunde der Altbriefkunde außergewöhnliche Einblicke in spannende Themen. In Ihrem Kalender blocken sollten Sie sich gleich auch Freitag, den 29. Oktober 2021, von 14.30 Uhr bis ca. 18.15 Uhr. Denn dann folgt eine Top-Premiere in der Geschichte der Philatelie. Unter dem Motto „Postgeschichte live“ bietet der DASV das „Präsidenten-Symposium“, ebenfalls via ZOOM-Online-Meeting. „Das gab es wirklich noch nie. Und das sollte man sich nicht entgehen lassen“, erzählt Klaus Weis. Der DASV präsentiert traditionell das Programm des Wettbewerbs „Postgeschichte live“ bei der Internationalen Briefmarkenbörse in Sindelfingen. „Und als Sindelfingen leider auch abgesagt werden musste, war für uns klar, dass ‚Postgeschichte live‘ online stattfindet.“ Anlässlich des Jubiläums hat sich der DASV dafür ein Vortrags-Format einfallen lassen, das seinesgleichen sucht. Denn die Referenten des „Präsidenten-Symposiums der ‚Postgeschichte live‘ 2021“ sind allesamt nicht nur herausragende Philatelisten, sondern auch amtierende oder ehemalige Präsidenten international renommierter philatelistischer Vereinigungen. „Alle fünf haben ohne zu zögern zugesagt“, freut sich Klaus Weis. „Dafür bedanke ich mich ganz herzlich.“ Das Programm des Präsidenten-Symposiums lockt dementsprechend mit erstklassigen Vorträgen, die man nicht verpassen sollte.

Vortragssymposium 80 Jahre DASV

Samstag, 2. Oktober 2021, 14.00 bis 17.45 Uhr per „Zoom“-Konferenz

14.00 – 14.15 Uhr Begrüßung und Eröffnung Klaus Weis / Peter Platz
14.15 – 15.00 Uhr „Vom SAVO zum DASV 80 Jahre Deutscher Altbriefsammler-Verein e.V. 1941 – 2021″ Heinrich Mimberg
15.00 – 15.45 Uhr „Der Beginn des Krimkrieges 1854 – die Schlacht von Bomarsund“ Christian Auschra
15.45 – 16.00 Uhr PAUSE
16.00 – 16.45 Uhr „Die preußischen Briefpostverträge mit Belgien und Frankreich zur Zeit des Deutsch-Österreichischen Postvereins – Gemeinsamkeiten
und Unterschiede“
Dr. Joachim Maas
16.45 – 17.30 Uhr „Schiffspostrouten Großbritannien nach Australien & Neuseeland 1837–1880 et vice versa“ Klaus Weis
17.30 – 17.45 Uhr Resümee und Verabschiedung Peter Platz / Klaus Weis

Der DASV präsentiert traditionell das Programm des Wettbewerbs „Postgeschichte live“ bei der Internationalen Briefmarkenbörse in Sindelfingen. „Und als Sindelfingen leider auch abgesagt werden musste, war für uns klar, dass ‚Postgeschichte live‘ online stattfindet.“ Anlässlich des Jubiläums hat sich der DASV dafür ein Vortrags-Format einfallen lassen, das seinesgleichen sucht. Denn die Referenten des „Präsidenten-Symposiums der ‚Postgeschichte live‘ 2021“ sind allesamt nicht nur herausragende Philatelisten, sondern auch amtierende oder ehemalige Präsidenten international renommierter philatelistischer Vereinigungen. „Alle fünf haben ohne zu zögern zugesagt“, freut sich Klaus Weis. „Dafür bedanke ich mich ganz herzlich.“

Präsidenten-Symposium

Das Programm des Präsidenten-Symposiums lockt dementsprechend mit erstklassigen Vorträgen, die man nicht verpassen sollte.

Freitag, 29. Oktober 2021, 14.30 bis 18.15 Uhr per „Zoom“-Konferenz

14.30 – 14.45 Uhr Begrüßung und Eröffnung Klaus Weis / Peter Platz
14.45 – 15.15 Uhr „Als Napoléon Europa seinen Stempel aufdrückte die Franzosen in Lübeck 1806–1814“ Chris King, RDP, ehem. Präsident er Royal Philatelic Society London
15.15 – 15.45 Uhr „Fälschungen und Fälscher – ausgewählte Beispiele zu ‚Schnittmengen‘ von Philatelie und Postgeschichte“ Wolfgang Maaßen, RDP, Präsident Association Internationale des Jouratelienalistes Philatéliques
15.45 – 16.15 Uhr „Post aus Zentral-Afrika vor 1880 – Fallstudie: Die Demokratische Republik Kongo (ehem. Kolonie Belgisch-Kongo)“ Patrick Maselis, RDP, Präsident Club de Monte-Carlo de l’Elite de la Philatélie, ehem. Präsident der Royal Philatelic Society London
16.15 – 16.30 Uhr PAUSE
16.30 – 17.00 Uhr „Italien im Spannungsfeld des österreichisch-französischen Postkrieges 1830/31“ Dr. Thomas Mathà, Präsident Association Internationale des Experts en Philatélie
17.00 – 17.30 Uhr „Abenteuer-Philatelie vom Mont-Blanc: 1950–2021 – die Malabar-Princess hat noch nicht alles verraten“ Jean Voruz, Präsident Académie Européenne de Philatélie
17.30 – 18.00 Uhr „Anschlussfahrten nach interkontinentalen Dampfschifflinien zur Beschleunigung der Briefpost von Australien und Neuseeland 1843–1857“ Klaus Weis, Präsident Deutscher Altbriefsammler-Verein
18.00 – 18.15 Uhr Resümee und Verabschiedung Peter Platz / Klaus Weis

Der Clipper James Baines transportierte Mitte des 19. Jahrhunderts Post zwischen Großbritannien und Australien. Dieser und anderen überseeischen Postrouten widmen sich die Vorträge von Klaus Weis bei den Online-Symposien des DASV.

 

Klaus Weis, geboren am 30. Juli 1961 in Karlsruhe und DASV-Präsident seit dem 1. Juli 2006, steht vor allem für die internationale Neuausrichtung des Vereins im digitalen Zeitalter.

Mehr dazu lesen Sie in Teil 3 der Beitragsserie „80 Jahre DASV“ in der Oktober-Ausgabe der philatelie.

Peter Platz

Mitgliederversammlung 2021 – Veränderungen im DASV-Vorstand

Die am 29. Mai 2021 erstmals virtuell durchgeführte Mitgliederversammlung führte u.a. zur Teilnahme von Mitgliedern aus Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und Österreich.

Neben der Bestätigung bisheriger Amtsinhaber brachten die Neuwahlen zwei neue Gesichter in den DASV-Vorstand: nach dem Ausscheiden unseres langjährigen, verdienten Schatzmeisters Hans-Albert BREMER hat der bisherige Kassenprüfer Christian AUSCHRA die Nachfolge angetreten. Der 55-jährige gelernte Sparkassenkaufmann, Geschäftsführer zweier Unternehmen in der Metallbaubranche in Niedersachsen ist für diese Aufgabe quasi prädestiniert. Ebenso verhält es sich mit unserem neuen stellvertretenden Schriftleiter, dem 53-jährigen im Philatelie-Journalismus versierten Peter PLATZ – seines Zeichens Marketing-Chef eines größeren Kreditinstitutes in Nordrhein-Westfalen. Alle Kandidaten wurden ohne Gegenstimme gewählt. Dankenswerterweise haben sich auch die bisherigen Kassenprüfer Eberhard LAUTSCH und Hans-Joachim SCHWOON für weitere drei Jahre für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt.

Schatzmeister Christian Aschra

stellvertretender Schriftleiter Peter Platz

Im Hinblick auf das Frühjahrestreffen 2022 werden wir voraussichtlich in der zweiten Juni-Hälfte 2022 einen dritten Versuch nach Regensburg „wagen“.

Bei dem abschließenden ersten virtuellen Vortrag im Rahmen einer DASV-Veranstaltung schilderte Michael DICK in leicht verständlicher und didaktisch hervorragender Weise den Umgang mit den preußischen Postvorschriften. Die ästhetisch überaus ansprechende Präsentation tat ihr Übriges zum Abrunden dieser in jeder Hinsicht gelungenen Zoom-Konferenz.