„Postgeschichte live“ in Ulm vom 27. bis 29. Oktober 2022

Zu den bevorstehenden Veranstaltungen bei der „Postgeschichte live“ in Ulm kann ich durchweg positive Nachrichten vermelden. Mit deutlich mehr als 300 Rahmen und vielen qualitativ hochwertigen Exponaten aus Belgien, Deutschland, Italien, der Schweiz und Österreich ist der Ausstellungswettbewerb um die goldenen, silbernen und bronzenen Posthörner zweifellos gut angenommen. Für den DASV-Literaturpreis scheinen ebenfalls bestens qualifizierte Kandidaten vorhanden zu sein.

Der obligatorische DASV-Festabend wird am Freitag, den 28. Oktober 2022, um 19.00 Uhr im „Hotel Seligweiler stattfinden. Von der Leistungsfähigkeit des Hauses konnte ich mich vor Kurzem persönlich überzeugen.

Ihre Anmeldung zu dieser beliebten Veranstaltung ist aus Dispositionsgründen bis spätestens 15. Oktober 2022 direkt an mich unter praesident@dasv-postgeschichte.de zwingend erforderlich. Zu diesem Anlass wird uns auch der Präsident der Royal Philatelic Society London Peter Cockburn nebst Gattin persönlich die Ehre geben.

Weitere Informationen zur „Postgeschichte live“ inklusive des am Freitagnachmittag stattfindenden Symposiums finden Sie in diesem Rundbrief wie auch auf der Homepage der Messe Sindelfingen unter https://www.briefmarken-messe.de/postgeschichte-live.

Herzliche Grüße,

Klaus Weis

3. DASV Tag der Postgeschichte

Der 3. DASV-Tag der Postgeschichte findet am Samstag, den 24. September 2022 von 15.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr statt.

Los geht es mit dem renommierten Philatelisten Arnim Knapp. Er ist Sammler seit seiner frühen Kindheit und heute 1. Vorsitzender der Forschungsgemeinschaft Sachsen im Bund Deutscher Philatelisten. Sein Interesse für die klassische Philatelie wird durch die väterliche Sachsensammlung geweckt. Bereits in den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann Vater Horst Knapp (1918 – 1984) gezielt eine Sammlung aufzubauen, die international preisgekrönt wurde. Seine Sammlung bestach durch Proben, Essays, die größten Einheiten, Ersttagsbriefe, Auslandsfrankaturen weltweit, Telegramme und andere einzigartige Besonderheiten. Darüber hinaus gilt Horst Knapp als einer der Wegbereiter der modernen Postgeschichte. Der Name Knapp und das Sammelgebiet Sachsen sind untrennbar miteinander verbunden. Nach dem Tod des Vaters führt Arnim Knapp die Sammlung mit nicht minderem Enthusiasmus weiter. Ein Schwerpunkt ist das Thema der Vereinheitlichung und damit einhergehend Vereinfachung der europäischen Post mit der Schweiz und deren Beförderung über die Alpenpässe, den italienischen Staaten, Frankreich und Großbritannien. Sein Vortrag widmet sich einer besonders seltenen postalischen Verwendungsart des Königreiches Sachsen – Streifbandsendungen und Drucksachen aus Sachsen in die Schweiz, vice-versa und im Transit durch die Schweiz.

 

Der nächste erstklassige Referent ist Jürgen Herbst, ebenfalls Mitglied der Forschungsgemeinschaft Sachsen und dort für die fachliche Rundbriefredaktion verantwortlich. Auch Jürgen Herbst ist Briefmarkensammler seit seinem 6. Lebensjahr. Er konzentriert sich seit Ende der 1960er Jahre auf das Sammelgebiet Alt-Sachsen mit den Schwerpunkten Drucktechnik, Postgeschichte und Stempelkunde. Und um besonders spannende Stempel Sachsens geht es in seiner Präsentation – nämlich die vermutlich ältesten deutschen Sonderstempel. Zumindest gelten die beiden philatelistisch im Vordergrund stehenden „Sonderstempel“ als älteste ihrer Art. Gesprochen wird in diesem Zusammenhang auch von „Gelegenheits-“ oder „Zusatzstempeln“. Zweifelsfrei erwiesen ist, dass sie in Postexpeditionen auf den jeweiligen Festplätzen verwendet wurden. Nicht nachgewiesen und deshalb neuerdings umstritten ist die potenzielle Veranlassung ihrer Herstellung durch die sächsische Postverwaltung. Das allerdings haben sie gemeinsam mit der Mehrzahl aller von sächsischen Postanstalten benutzten Stempelgeräten. Der Vortrag von Jürgen Herbst beschäftigt sich aber nicht nur mit der Frage der privaten oder postalischen Veranlassung dieser Stempel, sondern setzt einen Schwerpunkt auch auf die seinerzeitige Bedeutung der beiden Großereignisse, die überhaupt erst zum Gebrauch dieser Stempel geführt hatten.

Dieser Zusatzstempel „SÄNGER FEST-PLATZ“ gilt als einer der beiden vermutlich ältesten deutschen Sonderstempel.

Auf Jürgen Herbst folgt der bekannte italienische Philatelist Angelo Teruzzi, der den diesmaligen internationalen Partner des DASV-Tages der Postgeschichte repräsentiert – die Associazione Italiana di Storia Postale (AISP), die italienische Vereinigung für Postgeschichte. Angelo Teruzzi wohnt seit 1986 in Mailand, wo er umgehend begann, die philatelistischen Zirkel des AISP zu besuchen. Dabei begeisterte er sich sofort für die Sammlung von postalischen und philatelistischen Dokumenten der alten italienischen Staaten. Seine besondere Begeisterung galt dabei dem Königreich Lombardei-Venetien und dem Königreich Sardinien – Staaten, die das Thema seiner Hauptsammlung wurden. Sein in englischer Sprache gehaltener Vortrag “The postal relations between the Kingdom of Sardinia and the Austrian Empire 1844-1861” wird sich vor allem mit den weniger bekannten Aspekten der verschiedenen Abkommen befassen, die den Austausch von Korrespondenz zwischen den beiden Staaten ermöglichten und durch die die Weiterleitung oder die Ankunft von Korrespondenz im Ausland oder aus dem Ausland ermöglicht wurde. Zusätzlich zu den Briefen werden verschiedene Postdokumente präsentiert, wie Drucksachen, Einschreibebriefe und unzureichende Porti, Telegramme, Beschwerden, Briefe aus dem benachbarten Umkreis mit ermäßigtem Tarif und Briefe der vorübergehenden Besetzung des so genannten „Oltre Po mantovano“.

Dieses Bild von Admiral Sir Edward Gennys Fanshawe (1814 bis 1906), einem Royal-Navy-Offizier, zeigt die Bucht von Cagliari, der heutigen Hauptstadt Sardiniens, um die Mitte des 19. Jahrhunderts (commons.wikimedia.org)

 

15.00 – 15.05 Uhr Begrüßung und Eröffnung Thomas Höpfner / Peter Platz
15.05 – 15.50 Uhr Streifbandsendungen und Drucksachen aus Sachsen in die Schweiz, vice-versa und im Transit durch die Schweiz – ein Überblick

Eine seltene Dienstleistung und Frankierungsmöglichkeit Sachsens in das Ausland 1856 bis zum Übergang zum Norddeutschen Postbezirk.

Arnim Knapp,
Forschungsgemeinschaft Sachsen im BDPh
16.05 – 16.50 Uhr Die ersten durch Poststempel belegbaren Sonderpostanstalten in Deutschland

Die beiden Stempel vom Leipziger Turnfest und Dresdner Sängerfest gelten als die „ältesten deutschen Sonderstempel“. Der Vortrag beschäftigt sich sowohl mit den Ausgabe-Anlässen als auch der Frage ihres postalischen Charakters. Darüber hinaus wird die spannende Frage behandelt, welchen Stempel ein drittes sächsisches Sonderpostamt führte.

Jürgen Herbst,
Forschungsgemeinschaft Sachsen im BDPh
17.05 – 17.50 Uhr The postal relations between the Kingdom of Sardinia and the Austrian Empire 1844-1861

Angelo Teruzzi will speak of particular aspects of relations especially during the II Independence War and after the annexation by Sardinians of the other ancient Italian States.

Angelo Teruzzi,
Associazione Italiana di Storia Postale
17.50 – 18.00 Uhr Resümee und Verabschiedung Peter Platz / Thomas Höpfner

Einwahldaten zum Zoom-Meeting „3. DASV-Tag der Postgeschichte“

Einwahl-Link

Meeting-ID: 868 9041 2362
Kenncode: 680149

Wir wünschen allen Referenten viel Erfolg und allen Zuhörern viel Spaß.

Das war das Frühjahrstreffen 2022 in Regensburg

Nach zwei vergeblichen Anläufen war die Erleichterung groß, dass das diesjährige Frühjahrstreffen tatsächlich stattfinden konnte. In Regensburg wurden dann den etwa 30 Teilnehmern einige wenige Regentropfen am Freitag und danach viel Sonne und hochsommerliche Temperaturen beschert.

Die Besichtigung der Thurn und Taxis Hofbibliothek am Freitag war sicherlich einer der Höhepunkte. Deren Leiter, Dr. Peter Styra, hatte für uns den Bibliothekssaal geöffnet, und wir haben eine Menge gelernt über die Geschichte der Hofbibliothek und des Archivs sowie über den Plan, im Laufe des Jahres alle inzwischen digitalisierten Bücher und Dokumente zugänglich zu machen.

Die Mitgliederversammlung am Samstag verlief sehr harmonisch, und nach dem daran anschließenden Fachprogramm konnten alle auf einen insgesamt entspannten „Arbeitstag“ zurückblicken. Gefreut hat uns der Besuch von Karl Bauer aus Regensburg, der ganz am Schluss dann auch noch mit der Kobold-Medaille ausgezeichnet wurde, zu deren Überreichung Joseph Bauer, der Vorsitzende von INFLA Berlin, extra aus München gekommen war.

„Leerer Beutel“ ist der Name des Gebäudekomplexes, in dem das Tagesprogramm stattfand. Dort gibt es auch eine Städtische Galerie und ein Kino. Und ein Restaurant gleichen Namens, in dem dann der Festabend stattfand. Dieser war sicherlich der kulinarische Höhepunkt und ein Abend, den alle genossen haben.

Und so ging am Sonntag entweder mit dem zeitigen Antritt der Rückreise oder Aktivitäten in Regensburg wie einer Schiffsfahrt zur Walhalla das diesjährige Frühjahrstreffen zu Ende.

Thomas Höpfner

Unser Hotel

Eins der Ziele des Rahmenprogramms

Auf dem Weg zur Hofbibliothek
von Thurn & Taxis

Das Zentralarchiv von Thurn & Taxis ist der Traum jedes Postgeschichtlers

Vor Beginn der Mitgliederversammlung

Ehrung von H. Schwoon für 25 Jahre Mitgliedschaft

Ehrung von H. Lange für 25 Jahre Mitgliedschaft

Ehrung von Dr. Brinkmann für 50 Jahre Mitgliedschaft

Entspannung zwischen Versammlung
und Vorträgen bei einem Imbiss

Intensiver Austausch zwischen den Mitgliedern

Ehrung des Referenten Dr. Joachim Helbig

Verleihung der Kobold-Medaille durch
den Infla-Vorsitzenden Joseph Bauer
an Karl Bauer, Regensburg

Postgeschichte live in Ulm vom 27. bis 29. Oktober 2022

Liebe Freunde der Postgeschichte,

in Riesenschritten haben wir es geschaft, den Wettbewerb „Postgeschichte live“ an den Start zu bringen. Jetzt stehen die neuen Anmeldeunterlagen und Teilnahmebedingungen zur Verfügung, und das heißt, dass ab sofort die Anmeldung von Exponaten möglich ist. Die für den PGL 2020 angemeldeten Aussteller wurden von Cristina Steinfeld (Messe Sindelfingen) bereits per Email kontaktiert (mit Ausnahme der Mitglieder der Belgischen Akademie, die auf anderem Weg angesprochen wurden).

Bitte machen Sie sich mit den Anmeldeunterlagen und Teilnahmebedingungen vertraut. Folgende Änderungen sollen hier besonders erwähnt werden.
– die Rahmengebühren haben sich gegenüber dem PGL Wettbewerb 2020 geändert
– die bisherigen Klassen 4.3 und 4.4 sowie 4.5 und 4.6. wurden zusammengefasst
– die Literaturklasse entfällt, dafür wird der DASV Literaturpreis ausgeschrieben

Diejenigen, die sich für den DASV Literaturpreis anmelden wollen, werden ebenfalls gebeten, das Anmeldeformular auszufüllen und unterschrieben einzureichen. Bitte hier den Punkt 8 der Ausstellungsbedingungen zur Kenntnis nehmen.

Die Bewertung der Exponate erfolgt auch in diesem Jahr durch ein bewährtes internationales Jury-Team. Bitte beachten Sie den Anmeldeschluss am 15. Juli 2022. Die Benachrichtigung über die Annahme der Exponate erhalten Sie spätestens Ende Juli.

Für weitere Fragen oder bei individuellem Unterstützungsbedarf wenden Sie sich bitte an Cristina Steinfeld von der Messe Sindelfingen, Email cristina.steinfeld@messe-sindelfingen.de

Anmeldeunterlagen PGL 2022

Alles Gute und auf ein Wiedersehen spätestens im Oktober in Ulm!

Thomas Höpfner
DASV-Vizepräsident

Lindenstraße 29 – 85661 Forstinning – Germany
Phone +49 (0)8121 253880
mobil +49 (0)157 73936477
t.hoepfner@t-online.de

2. DASV Tag der Postgeschichte

Der Deutsche Altbriefsammler Verein (DASV) hat am 19.3.22 den ersten „Tag der Postgeschichte“ abgehalten, und diejenigen, die dabei waren, haben sich durchweg positiv geäußert. Falls jemand die Vorträge verpasst hat oder sie sich noch einmal „zu Gemüte führen“ will, findet sie jederzeit auf der DASV Homepage.

Jetzt ist es an der Zeit, auf den zweiten „DASV Tag der Postgeschichte“ einzustimmen, der am 11.6.22 erneut von 15.00 bis 18.00 Uhr stattfinden wird. Unser Partner ist diesmal die Philatelistische Bibliothek Hamburg, die selber eine ganze Reihe von sehr interessanten Zoom Vorträgen im Programm hatte. Die Partnerschaften wollen wir fortsetzen und sind jederzeit offen, mit Vereinen, Arbeitsgemeinschaften oder philatelistischen Instutionen darüber zu reden.

Hier ist das Programm am 11.6.22:
– Rainer Fuchs, Die Postverbindungen durch Syrisch-Irakische Wüste ab dem 19. Jahrhundert bis ca. 1912
– Heinrich Mimberg, Fahrpost via Bremen nach Nordamerika
– Hans-Joachim Schwanke (Philatelistische Bibliothek Hamburg), Das Hamburgische Amt Ritzebüttel

Zum dritten Vortrag sei der Hinweis erlaubt, dass im DASV Rundbrief Mai 2014 eine Abhandlung zu diesem Thema enthalten ist (Die Entwicklung des Postwesens in Ritzebüttel und Cuxhaven bis 1867, Seite 127 ff).

Hier die Einwahldaten für die Zoom Videokonferenz
Thema: DASV – Tag der Postgeschichte
Uhrzeit: 11. Juni.2022 03:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/89669536933?pwd=U2l1Vk5ua1B1QnptRzJLczlvVy8rUT09
Meeting-ID: 896 6953 6933
Kenncode: 025957

Wir wollen im laufenden Jahr noch zwei weitere Male den „DASV Tag der Postgeschichte“ im September und Dezember abhalten. Die genauen Termine werden wir möglichst frühzeitig bekanntgeben.

Schöne Frühlingstage allerseits und bis bald am 11.6.22!

Thomas Höpfner
DASV-Vizepräsident

Lindenstraße 29 – 85661 Forstinning – Germany
Phone +49 (0)8121 253880
mobil +49 (0)157 73936477
t.hoepfner@t-online.de

 

Fortsetzung der Briefmarkenbörse Sindelfingen / Postgeschichte live in Ulm vom 27. bis 29. Oktober 2022

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Postgeschichte,

endlich ist es soweit und wir können mit der ersehnten Information an die Öffentlichkeit:

Es war ein langer Weg voller Hoffnung und Bangen, geprägt von hohem Engagement derer, die auf die gute Sache Einfluss nehmen wollten und sich letztlich auch erfolgreich einbringen konnten. Dem ersten Schock folgten intensive Bemühungen, die wichtigste regelmäßig wiederkehrende philatelistische Großveranstaltung im deutschsprachigen Raum – die Briefmarkenbörse Sindelfingen inklusive der „Postgeschichte live“ – fortsetzen zu können und zwar genau in dem Format wie wir es alle so schätzen und gewohnt sind.

Genau so wird es passieren, nach Veräußerung der Messehalle in Sindelfingen nur eben an einem anderen Ort und zwar schon in diesem Jahr vom

27. bis 29. Oktober 2022
in der Messehalle Ulm, 89073 Ulm, Böfinger Str. 50.

Viele Dinge müssen noch auf dem Weg gebracht werden, doch kann ich Ihnen versichern, dass die Veranstaltungen der „Postgeschichte live“ in gewohnter Manier stattfinden werden. Der DASV wird sich in Ulm mit einem ansprechenden Stand präsentieren. Um die beliebten Abendveranstaltungen werde ich mich wie üblich persönlich kümmern.

Für den nichtkommerziellen Bereich hat der Landesverband Südwest die organisatorische und finanzielle Verantwortung übernommen. In diesem Zusammenhang gilt es den Vorsitzenden des LV Südwest Dieter Schaile hervorzuheben und ihm zu danken. Bei Dieter Schaile liefen absprachegemäß die Fäden zusammen, sein Engagement hat letztlich die Grundlage für einen Fortbestand der „Postgeschichte live“ geboten.

Die Gesamtverantwortung für die Belange der „Postgeschichte live“ wird von nun an in meinen Händen liegen. Maßgeblich wird mir dabei in erster Linie DASV-Vizepräsident Thomas Höpfner zur Seite stehen, der sich insbesondere um die Jury, aber auch gemeinsam mit mir um den Ausstellungswettbewerb kümmern wird. Weitere Verantwortlichkeiten gilt es noch festzulegen.

Der Neuanfang wird Veränderungen bringen sowohl für die Ausgestaltung der verschiedenen Ausstellungsklassen des Wettbewerbs um die begehrten Posthörner der „Postgeschichte live“ wie auch für die Besetzung der diesbezüglichen Jury. Das hat auch mit Kosten zu tun, die es in Zukunft schlicht und ergreifend zu refinanzieren gilt.

Lassen Sie und die Chance nutzen, der „Postgeschichte live“ wie auch der Briefmarkenbörse eine Zukunft in Ulm zu geben – es liegt an uns allen und an jedem Einzelnen.

Merken Sie sich also bitte den Termin am gewohnten letzten Oktoberwochenende unbedingt schon heute vor und unterstützen Sie uns durch Ihre persönliche Teilnahme am neuen Messestandort in Ulm, der an Attraktivität den bisherigen Standort in Sindelfingen übertreffen dürfte.

Herzliche Grüße,

Ihr Klaus Weis

DASV Frühjahrstagung 2022 in Regensburg

Liebe DASV Mitglieder

Diejenigen, die den neuesten Rundbrief bereits erhalten haben, werden vielleicht die Ankündigung unseres nächsten Frühjahrstreffens gesehen haben. Dieses ist jetzt der dritte „Anlauf“, und wir wollen hoffen, dass wir es vom 24. bis 26. Juni 2022 in Regensburg abhalten können. Bitte entnehmen Sie die Details der anhängenden Info.

Zum Hotel: Uns wurden erneut die Preise von 2020 gewährt. Buchungen sind ab sofort (beim Hotel) möglich und bis 13.5.2022 garantiert. Es wäre hilfreich, das ausgefüllte Anmeldeformular zusammen mit der Buchung einzusenden.

Im Programm ist neben der Mitgliederversammlung der Besuch der Fürst Thurn und Taxis Hofbibliothek am 24. Juni ein Höhepunkt. Auch beim Fachprogramm gibt es einen Fokus auf Thurn und Taxis und deren Postgeschichte. Daneben bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zur Gestaltung des Rahmen- und alternativen Programms. Die anhängende Info soll bei der Auswahl und Organisation helfen.

Es wäre toll, wenn möglichst viele von Ihnen nach Regensburg kommen.

DASV Frühhjahrstagung Regensburg 2022 v311221

Bis dahin alles Gute!

Thomas Höpfner
DASV-Vizepräsident

Lindenstraße 29 – 85661 Forstinning – Germany
Phone +49 (0)8121 253880
mobil +49 (0)157 73936477
t.hoepfner@t-online.de

DASV startet „Tag der Postgeschichte“

Der Deutsche Altbriefsammler Verein (DASV) hatte sich Ende 2021 vorgenommen, im kommenden Jahr eine Serie von Präsentationen per Zoom Videokonferenz zu veranstalten mit dem Titel „Tag der Postgeschichte“. Dies soll nicht nur ein Ausgleich für momentan ausfallende Live Veranstaltungen sein, sondern ein erweitertes Angebot für alle postgeschichtlich Interessierten in einem mittlerweile zeitgemäßen und breit angenommenen Format. Bei den Präsentationen wird es einen „bunten Strauß“ von postgeschichtlichen Themen geben, die nicht zu speziell oder akademisch sind.

Jetzt ist es soweit! Am 19. März wird von 15.00 bis 18.00 Uhr der erste „DASV Tag der Postgeschichte“ stattfinden. Als Partner konnten wir die Vindobona, Wien, gewinnen, die einen der Vorträge beisteuert. Übrigens wollen wir auch zukünftig den „DASV Tag der Postgeschichte“ in Partnerschaft mit einem Verein, einer Arbeitsgemeinschaft oder einer philatelistischen Institution durchführen.

Hier ist das Programm am 19.3.22:

– Björn Rosenau, Desinfektion von Postsendungen in Deutschland – Teil 1 Überblick (17. Jahrhundert bis heute)
– Lars Böttger, Die ersten Dampfschiffe auf dem Atlantik (1838 – 1851)
– Wolfgang Schubert (Vindobona), Rekommandationsstempel von Österreich 1806-1889.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir wollen im laufenden Jahr den „DASV Tag der Postgeschichte“ an weiteren drei Terminen abhalten. Diese werden wir möglichst frühzeitig bekanntgeben.

Einwahldaten für die Zoom Videokonferenz
Thema: DASV – Tag der Postgeschichte
Uhrzeit: 19.März.2022 03:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/85235667034?pwd=NGRpeFpSZU9abHEyRm1KMnFlQ0k0Zz09
Meeting-ID: 852 3566 7034
Kenncode: 588101

Vereine und Arbeitsgemeinschaften, die sich beteiligen möchten, können sich gerne bei uns melden.

Thomas Höpfner

Die „Postgeschichte live“ in Sindelfingen – wie geht es weiter?

In der Zwischenzeit dürften annähernd alle DASV-Mitglieder darüber informiert sein, dass die Veranstaltungen der „Postgeschichte live“ nicht mehr in Sindelfingen werden stattfinden können. Einschneidende verkehrstechnische Veränderungen haben neben den Auswirkungen der Corona-Krise dazu geführt, dass sich die Messe Sindelfingen zur Veräußerung der Messehalle entschlossen hat.

Diese Nachricht hat uns alle geschockt. Doch ist das gleichbedeutend mit dem Aus für unsere geliebten, traditionsträchtigen und hochklassigen Veranstaltungen?

Dafür gibt es Stand Ende Dezember 2021 keinerlei Anzeichen. Quellen aus erster Hand zufolge plant die Messe Sindelfingen weiterhin Präsenzmessen – auch die Internationale Briefmarkenbörse. Die bislang maßgeblich Beteiligten sondieren neue Standorte, Planungen und Gespräche laufen. Wir sind zuversichtlich, dass Lösungen für eine Fortführung der „Postgeschichte live“ gefunden werden.

Der geschäftsführende Vorstand des DASV wird im Zusammenwirken mit weiteren einflussreichen Personen jedenfalls alles in seiner Macht Stehende tun, dass das „Mekka der Postgeschichte“ dann eben an einem anderen Standort seinen Platz finden wird und die gewohnten Veranstaltungen weiterhin stattfinden können.

Ihr

Präsident des Deutschen Altbriefsammler-Vereins e.V.

Präsidenten-Symposium am 29. Oktober 2021

Mit einem außergewöhnlichen Programm lädt der Deutsche Altbriefsammler-Verein (DASV) am 29. Oktober von 14.30 Uhr bis ca. 18.15 Uhr zu einer Premiere: dem ersten Online-Symposium der „Postgeschichte Live“. Im Jubiläumsjahr des 80-jährigen Bestehens dürfen sich die Mitglieder des DASV sowie alle Freunde der Postgeschichte auf außergewöhnliche Einblicke in spannende Themen freuen, die via ZOOM-Online-Meeting präsentiert werden. Die Referenten sind allesamt bekannte Größen der Philatelie und amtierende oder ehemalige Präsidenten und Vorsitzende bedeutender philatelistischer Vereinigungen. „Das gab es wirklich noch nie. Und das sollte man sich nicht entgehen lassen“, so DASV-Präsident Klaus Weis.

Der Deutsche Altbriefsammler-Verein präsentiert traditionell das Programm des Wettbewerbs „Postgeschichte live“ bei der Internationalen Briefmarkenbörse in Sindelfingen. „Und als Sindelfingen leider abgesagt werden musste, war für uns klar, dass ‚Postgeschichte live‘ online stattfindet.“ Anlässlich des Jubiläums hat sich der DASV dafür dieses einmalige Vortrags-Format einfallen lassen, das als „Präsidenten-Symposium“ der „Postgeschichte live“ 2021 in die Geschichte eingehen wird. Das Programm lockt mit erstklassigen Vorträgen, die man nicht verpassen sollte!

Freitag, 29. Oktober 2021, 14.30 bis 18.15 Uhr per „Zoom“-Konferenz

Link für das Präsidenten-Symposium:

https://us02web.zoom.us/j/87473129146?pwd=YlZyNVVpQ0ZPRjFZS3hjRjlXaENoUT09

14.30 – 14.45 Uhr Begrüßung und Eröffnung Klaus Weis / Peter Platz
14.45 – 15.15 Uhr „Als Napoléon Europa seinen Stempel aufdrückte die Franzosen in Lübeck 1806–1814“ Chris King, RDP, ehem. Präsident er Royal Philatelic Society London
15.15 – 15.45 Uhr „Fälschungen und Fälscher – ausgewählte Beispiele zu ‚Schnittmengen‘ von Philatelie und Postgeschichte“ Wolfgang Maaßen, RDP, Präsident Association Internationale des Jouratelienalistes Philatéliques
15.45 – 16.15 Uhr „Post aus Zentral-Afrika vor 1880 – Fallstudie: Die Demokratische Republik Kongo (ehem. Kolonie Belgisch-Kongo)“ Patrick Maselis, RDP, Präsident Club de Monte-Carlo de l’Elite de la Philatélie, ehem. Präsident der Royal Philatelic Society London
16.15 – 16.30 Uhr PAUSE
16.30 – 17.00 Uhr „Italien im Spannungsfeld des österreichisch-französischen Postkrieges 1830/31“ Dr. Thomas Mathà, Präsident Association Internationale des Experts en Philatélie
17.00 – 17.30 Uhr „Abenteuer-Philatelie vom Mont-Blanc: 1950–2021 – die Malabar-Princess hat noch nicht alles verraten“ Jean Voruz, Präsident Académie Européenne de Philatélie
17.30 – 18.00 Uhr „Anschlussfahrten nach interkontinentalen Dampfschifflinien zur Beschleunigung der Briefpost von Australien und Neuseeland 1843–1857“ Klaus Weis, Präsident Deutscher Altbriefsammler-Verein
18.00 – 18.15 Uhr Resümee und Verabschiedung Peter Platz / Klaus Weis