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Festschrift 75 Jahre
Festschrift zum 75-jährigen Vereinsjubiläum des DASV

 

Vom 27. bis 29. Oktober 2016 feierte der DASV bei der Internationalen Briefmarken-Börse in Sindelfingen sein 75-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß erscheinen eine qualitativ hochwertige Festschrift.

Die Festschrift konnte in Sindelfingen am DASV-Stand von DASV-Mitgliedern zum Preis von 15 Euro erworben werden. Der Preis für Nichtmitglieder beträgt 25 Euro. Nach der Veranstaltung in Sindelfingen besteht auch die Möglichkeit die DASV-Festschrift durch Versand (Postpaket + 5 Euro im Inland, + 15 Euro im Ausland) zu erwerben.

Ihre Bestellung nimmt die DASV-Schriftleitung entgegen: EMail: schriftleiter@DASV-Postgeschichte.de

Die DASV-Festschrift enthält folgende Beiträge:

Einen Einblick in die spannende Vereinsgeschichte gibt eine Zusammenfassung von Heinrich Mimberg. Von der Gründung des legendären „SAVO – Internationaler Verein der Sammler vorphilatelistischer Briefe und Post- dokumente“, durch Baron Anton Kumpf-Mikuli, bis zum Ende des SAVO nachdem die politischen Machtver- hältnisse sich in Österreich geändert haben. Der seit 1933 bestehende SAVO löste sich 1938 auf. Im Sommer 1941 wurde in Königsberg der neue „SAVO – Vereinigung der Altbriefsammler“ gegründet. Nach dem 2. Weltkrieg In Deutschland durfte der 1941 gegründete SAVO aus politischen Gründen diese Bezeichnung nicht mehr tragen. Mit der Genehmigung durch die Besatzungsbehörden entstand 1947 der „DASV – Deutscher Altbriefsammler-Verein“.

Renate Springer, mittlerweile über 50 Jahre im DASV Mitglied, hat ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit dem DASV und den jeweiligen Präsidenten zusammengefaßt. Die DASV-Redaktion hat dazu Porträts der bisherigen DASV-Vorsitzenden, bzw. Präsidenten erstellt. Mit einem weiteren Beitrag „Frauen in der Philatelie“ zeigt Frau Springer den Weg des weiblichen Geschlechts in der männerdominierenden Gesellschaft der Postgeschichtler auf.

Den Fall der Mauer 1989 in Berlin und die unverhoffte, aber lang ersehnte Wiedervereinigung schildert Hans Joachim Büll aus der Sicht eines ostdeutschen Philatelisten, der zuvor bereits jahrelang in Verbindung mit dem DASV gestanden hat.

Der zweite Teil der Festschrift enthält interessante und spannende Beiträge zur deutschen und internationalen Postgeschichte.

Mit der „Einführung von Ortsaufgabestempeln auf badischem Terrain“ befasst sich der derzeitige DASV-Präsident Klaus Weis.

Die „Amerikanische Postexpedition in Hamburg“ steht im Mittelpunkt eines Autorenduos: Heinrich Mimberg beschreibt die Geschichte und stellt Dokumente dieser über 200 Jahre alten Posteinrichtung vor. Dr. Heinrich Conzelmann schildert anschaulich die Tätigkeit dieser privaten Posteinrichtung und deren Aktivitäten im frühen transatlantischen Verkehr zwischen der alten und neuen Welt um das Jahr 1800 bis zur Übernahme des „Post Office of America“ durch die Hamburger Stadtpost.

Karsten Wildschütz beschreibt den „Austausch von Korrespondenzen von Handelshäusern in Hamburg und Bordeaux und Berichte über Schiffstransporte“.

Dr. Martin Camerer hat neue „Erkenntnisse zur Taxierung von Briefen aus den Altdeutschen Staaten in den Kirchenstaat aus der Zeit von 1824 – 1852“ zusammengestellt.

Arnim Knapp beschließt das Festbuch mit einem Beitrag über die „Briefpost-Beförderung aus dem eingeschlossenen Paris während des Deutsch-Französischen Krieg 1870 bis 1871 mit der Ballon-Post nach Sachsen“.