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Neue Wege der postgeschichtlichen Forschung
Schiffsbeförderung auf dem Rhein aus Köln – Unbekannter Forwarding Agent in Strasbourg Schwyz

Dieser Brief wurde am 3. Mai 1849 geschrieben und beinhaltet eine kaufmännische Abrechnung. Zusätzlich steht im Innenteil ein handschriftlicher Vermerk:

Ralph Bernatz klärt den Vermerk als:

per Einschluß nach Straßburg

Der Absender, die Firma J. J. Langen & Söhne, war ein bekannter Zuckerfabrikant in Köln, der es mit Sicherheit gewöhnt war, größere Transporte entlang des Rheines zu organisieren. So erreichte der Brief Strasbourg drei Tage später am 6. Mai 1849, wo er der Post übergeben wurde.


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Taxiert nach dem 1845er Postvertrag Basel – Frankreich kosteten Briefe aus dem restlichen Frankreich 1 Fr 20 Ct je 30 g. Basel rechnete dies in 10 Kr um. Die innerschweizerische Strecke kostete 4 Kr, so dass der Empfänger 14 Kr bezahlen musste.

Wer kann etwas zu dem Forwarding Agenten sagen?

Wer weiß etwas über die Frachtbeförderung auf dem Rhein?

Damit bleibt immer noch die Frage nach dem Beförderungsweg bis Straßburg offen. Kennt jemand noch andere Belege über diesen Forwarding Agenten?

Haben Sie Anworten zu diesen Fragen oder haben Sie weitere Informationen beizutragen? Bitte senden Sie mir eine Mail. Buschhaus@Postvertraege.de