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Kleine Postgeschichten 020
Sächsischer Brief mit englischer Zusatzfrankatur
Einzig bekannter recommandierter sächsischer Brief mit englischer Zusatzfrankatur und einer von zwei bekannten Briefen bei dem die Zusatzfrankatur bei nicht voll bezahltem Porto „Alexandria bis Bestimmungsort“ erfolgte.

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Seltener Recommandationsstempel aus Triest.

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Einfacher recommandierter Teilfrancoretourbrief, leichter als 1/2 Unze bezahlt bis Alexandria, an Herrn Aurich auf der Brigg “Emma“ unter Kapitän Haeslop aus Bremen, Brief wurde “refused by.......“. Das fehlende Seeporto + engl. Reco-Gebühr wurde wahrscheinlich durch einen Forwarder in Alexandria abgerechnet.

Beförderungsweg: CHEMNITZ 19. 11. 1865, beim Schalter für recommandierte Briefe aufgegeben (nur dort dieser Ovalstempel) mit der Bahnpost über DRESDEN - PRAG - WIEN 20. 11. 1865 bis TRIEST 22. 11. 1865, mit Schiffen des Österreichischen Lloyd bis nach ALEXANDRIA 04. 12. 1865 (britisches Auslandspostamt), bis SUEZ mit der britischen Eisenbahn, mit Schiffen der britischen P. & 0. - Line über CEYLON, SINGAPORE nach HONGKONG 15. 01. 1866 (Kgl.  Britisches Auslandspostamt in China). Nach einem Jahr wurde der Brief nach Sachsen zurückgeschickt (Hongkong 05. 01. 1867)

Beförderungsdauer: 56 Tage

Portozusammensetzung :    
Frankogebühren:    
Vereinsporto 3 Ngr.  
Recommandation 2 Ngr.  
Österreichischem Seeporto 3 Ngr. = 15 Nxr.

=

8 Ngr.

 
Portogebühren: vom Empfänger zu zahlen:    
Britisches Seeporto (Read Sea Postage)  1/- Sh.  
Britische Recommandation  /6 d  

=

 1 sh./ 6 d  
(mit Brit. Marken in Alexandria freigemacht)