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Kleine Postgeschichten 015
Beispiele für Briefportoermäßigungen, die mit der Einführung der DÖPV-Taxe zum 1.7.1850 für Briefe im Verkehr mit den DÖPV-Mitgliedsstaaten eingetreten sind
Briefe aus dem Königlich Sächsischen Postbezirk in den Königlich Preußischen Postbezirk vor und nach Einführung der DÖPV-Taxe zum 1.7.1850.
Währungen: Sachsen führte für die Brieftaxierung zum 1.1.1841 den Neugroschen und mit 1/10 davon den Neupfennig ein, die den Guten Groschen in Sachsen als Währung ablösten.
Preußen hatte bereits zum 1.1.1825 den Guten Groschen durch den Silbergroschen (1 Ggr. = 1 3/12 Sgr.) ersetzt.
Tarifzeitraum: Taxe für den innersächsischen Transit gem. Taxordnung zum 1.1.1841 und für den Briefverkehr mit Preußen lt. Taxordnung von 1837 bis 30.6.1850 gem. Postvertrag zwischen Sachsen und Preußen aus 1822 - bzw. Taxe gem DÖPV zum 1.7.1850
 

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1848 - einfacher Portobrief aus Dresden über Magdeburg nach Coeln im Königlich Preußischen Postbezirk - getaxt gem. Taxordnung von 1841 für innersächsischen Transit von Dresden bis Leipzig, Taxpunkt gegenüber Preußen, wo von Preußen an Sachsen für den innersächsischen Transit 2 ½ Sgr. (gestrichene 2 ½ Taxe in roter Tinte) vergütet wurden, zuzüglich 4 Sgr. preußischer Portoanteil bis Coeln mit 4 Sgr. sodaß der Empfänger in Coeln 6 ½ Sgr. Porto zu bezahlen hatte.
 

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1850 - einfacher Portobrief aus Dresden nach Coeln in den III. Taxrayon über 20 Meilen in den Postverein mit der DÖPV-Taxe von 3 Sgr. Porto zuzüglich 1 Sgr. Zuschlagsporto = 4 Sgr. Porto in Coeln. 1 Sgr. Zuschlagsporto wurden nach der DÖPV-Taxe für nicht vorausbezahlte (Franko-) Briefe erhoben.

Portoersparnis durch die neue DÖPV-Taxe gegenüber der Taxe aus 1837 bzw. 1841 = 2 1/2 Sgr.