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Kleine Postgeschichten 011
1.7.1850 POST-TAX-BESTIMMUNGEN für den POSTVEREINSBEZIRK
Postverhältnisse zwischen Sachsen und Bayern nach Gründung des DÖPV
Zum 1.11.1849 führte die Königlich Bayerische Post die ersten FRANKOMARKEN für BAYERN ein. Die Verwendung dieser bayerischen Marken war auf den inländischen Postverkehr beschränkt. Als am 1.Juli 1850 der DEUTSCH-ÖSTERREICHISCHE POSTVEREIN in Kraft trat, konnten die bayerischen Marken auch im Wechselverkehr mit anderen deutschen Vereinsmitgliedern zur Frankierung verwendet werden. Bei diesen Marken handelt es sich um die schwarze 1-Kreuzermarke, die blaue 3-Kreuzermarke und die braune 6-Kreuzermarke aus der ersten Auflage, die ab 1.7.1850 auf Briefen oder Drucksachen nach Sachsen vorkommen können. Bisher waren nur zwei Briefe mit Marken aus der ersten Auflage, deren Frankaturgültigkeit im Empfängerland anerkannt wurden, in den DÖPV bekannt. Die hier gezeigte Drucksache nach Sachsen mit der 1-Kreuzermarke ist das dritte bekannt gewordene Stück.

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1850 - Nr.1a als Drucksachenfranko zu 1 Kreuzer aus NÜRNBERG nach WERDAU im KÖNIGLICH SÄCHSISCHEN POSTBEZIRK. Nach der Taxordnung des DÖPV betrug ab 1.7.1850 das Franko für eine Drucksache bis 1 Loth 1 Kreuzer (süddeutsch) bzw. 3 Neupfennige in Sachsen.

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1853 - Nr. 3 Platte II - als Drucksachenfranko zu 1 Kreuzer aus NÜRNBERG nach FREIBERG in SACHSEN. Die rote 1-Kreuzer löste am 1.10.1850 die schwarze 1-Kreuzer-Marke ab.