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Kleine Postgeschichten 009
Korrespondenzen SACHSEN – GROßBRITANNIEN
1. durch Vermittlung der preußischen Post ab 1815 über Hamburg an britische Schiffe ab Cuxhaven über Harwich nach London vice versa

Tarifzeitraum:
1.4.1831 – 31.12.1846 lt. GPO Notice vom 1.4.1831.
Leitweg: London – britisches Schiff bis Cuxhafen, über Hamburger Stadtpostamt zum Preußischen Postamt in Hamburg und im preußischen Transit bis Leipzig (Taxpunkt).
MULREADY-COVER vom 2. Tag der Gültigkeit, zugleich frühester Beleg eines mit Frankozeichen frankierten Briefes nach Deutschland (incoming mail).

Bitte klicken Sie den Brief an, um ihn in voller Größe zu sehen

7. Mai 1840:   Teilfrankobrief aus MUSWEL HILL (London) mit englischem Schiff  bis CUXHAFEN (HAMBURG). Von CUXHAFEN als Portobrief  mit hannöverscher Post bis zum Hamburger Stadtpostamt und Übergabe an das Preußische Postamt in HAMBURG. Die preußische Post beförderte den Brief bis LEIPZIG, wo der Brief von der Leipziger Stadtpost mit der I. Austragung morgens zwischen 8 – 10 Uhr am 14. Mai 1840 bestellt wurde.
Teilfranko: LONDON – CUXHAFEN  = 1 d MULREADY–Franko  +  1/7 Sh.  cash  = 1/8  Sh.
Porto: CUXHAFEN – STADTPOST HAMBURG  4 1/2Ggr. + Hamburg – Leipzig 4 Ggr.
+ 1 Ggr. sächsisches Grenzporto = 9 1/2 Ggr. Gesamtporto (Röteltaxe) in Leipzig.