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Kleine Postgeschichten 005
Korrespondenz Hannover-England über Preussen und Belgien
Der zweite preussisch-englische Postvertrag, in Kraft ab 1.8.1852, hatte die Gebühr für den einfachen Brief auf 8 d = 7 Sgr. ermäßigt. Hiervon entfielen 3 Sgr. auf den Postverein und 4 Sgr. Fremdgebühr auf Transit Belgien und den englischen Gebührenanteil. Durch die Gründung des Deutsch-Österreichischen Postvereins 1850 und den Beitritt von Hannover wurden diese Gebührensätze auch für Hannover gültig.

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Bar frankierter Zierbrief aus Gronau, durch Preussen, per Bahnpost Coeln-Verviers über Ostende und London nach Manchester. Ankunft dort am 2. April 1853. In Gronau taxiert mit den Gebührenanteilen von 3 und 4 Silbergroschen und umgerechnet in 2 5/12 und 3 1/4 hannoversche Gutegroschen. Der Stempel ,,P“ im Kreis (P = Paid = bezahlt) war von der englischen Post an das preussische Grenzpostamt Aachen zur Kenn­zeichnung von vorausbezahlten Brief geliefert worden.