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Kleine Postgeschichten 003
Correspondenz aus dem KÖNIGREICH SACHSEN
mit dem KÖNIGREICH SARDINIEN im Transit über BADEN und FRANKREICH
Seit Mai 1859 war infolge des SARDINISCH-ÖSTERREICHISCHEN-KRIEG die Spedition gemäß Postverordnung Nr. 1864 im Transit durch FRANKREICH vorgeschrieben, da die Auslieferung über Österreich nicht mehr möglich war, weil der Österreichisch - Italienische Postvertrag ausgesetzt wurde. Wenige Tage nach Ankunft des Briefes wurde die SCHLACHT von MAGENTA geschlagen.

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Transitstempel Turin

Transitstempel Paris

 

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Einfacher Francobrief, frei bis zum Bestimmungsort erkenntlich aus dem Stempel P.D., der Stempel T.F. kennzeichnet den Transit durch Frankreich
Beförderungsweg: LEIPZIG 27. Mai 1859 über FRANKFURT, Transit durch Frankreich (T.F.) STRASSBURG-PARIS-LYON, Alpenpass Gr. St. Bernhard. nach TURIN 31. Mai 1859
Beförderungsdauer: 5 Tage
Gewichtsprogression: Von Loth zu Loth im Postverein und Sardinien, von 7 1/2 zu 7 1/2 Gramm in Frankreich.
Francogebühren: errechneten sich nach der Post-Verordnung Nr. 1543 vom 10. Jan. 1857
  Vereinsporto= 3 Ngr.
  + französisch-sardinisches Porto = 2 6/10 Ngr.
  = 5 6/10 Ngr.
Taxierungen: ausländischen Portoanteil in sächsischer Währung 2 6/10 Ngr. (blau)