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Kleine Postgeschichten 001
Brief aus dem KÖNIGREICH SACHSEN
in den KIRCHENSTAAT im Transit durch BADEN die SCHWEIZ und FRANKREICH an den Künstler Otto Menzel im berühmten Cafe Greco.

Eine teilweise Frankierung zwischen dem Kgl. Sächsischen und dem Postbezirk des Kirchenstaates war unzulässig. Der Brief wurde deshalb als Portobrief behandelt. Der Brief wurde zunächst Transit Schweiz spediert Stempel “Schweiz über Baden“ u. “Basel“. Die Schweiz verweigert grundsätzlich den Transit von unfreien Briefen nach Italien, deshalb Transit durch Frankreich.

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Bahnpost Paris-Marseille

Transitstempel Basel

Grenzübergangsstempel
Schweiz über Baden

Ankunftsstempel Rom

 

 

 

Einfacher Teilfrankobrief bis zur Grenze des Postvereins, im Postverein einfacher im Transit durch Frankreich Doppelter Brief.
Beförderungsweg: DRESDEN 12. 07. 1864 über Baden - Schweiz (Basel) - Frankreich (Marseille) - Per Schiff nach Civitavecchia und nach ROM.
Bestätigung der Behandlung als Portobrief: UNZUREICHEND DAHER UNGÜLTIG (mit Blaustift)Der Vermerk wurde - wie die Taxbezeichnung "9 x Pro" (9 Xr. rhn. ) und der badische Porto-Taxstempel "B. 3 K." durch die Badische Postverwaltung angebracht. Mit dem taxierten Betrag von 3 Xr. rhn. wurde die Französische Postverwaltung belastet.

Das franz. Porto für den Doppelbrief (Taxstempel '18") = 18 Decimes (1 Franc 80 Centimes = 54 Xr.) musste der Empfänger zahlen (Gewichtsprogression Frankr. 7,5 g).

Auf der Adressseite: Grenzübergangsstempel (rot) der französischen Postverwaltung (Baden/Basel) und Ankunftsstempel des Kirchenstaathafens CIVITAVECCHIA DALLA VIA DI MARE.